SPD Konstanz

Für eine innovative Wirtschaft und gute Arbeitsplätze

Konstanz muss überregional als Innovationsstandort bekannt werden: Es ist das Zentrum exzellenter Bildung und Forschung am Bodensee und bietet gute Bedingungen für Fachkräfte und innovative Unternehmen. Universität und HTWG sowie Transferstellen und Branchennetzwerke, etwa BioLAGO, CyberLAGO und SolarLAGO, fördern die Zusammenarbeit. Um bestehende Unternehmen zu fördern und neue zu gewinnen, braucht es bessere Rahmenbedingungen: Gewerbeflächen und eine gute Infrastruktur (Verkehrsanbindung, Breitbandnetz, Gründerzentren). 

  • Konstanz muss ein Arbeitsort für viele Berufe sein. Gute Rahmenbedingungen sind: Kinderbetreuung, bezahlbarer Wohnraum, Qualifizierungsangebote. 
  • Konstanz braucht auch kleinere Unternehmen und Handwerksbetriebe. Gründungen und Ansiedlungen sollen erleichtert werden durch einen Handwerkerhof, dessen Infrastruktur von mehreren Betrieben gemeinschaftlich genutzt werden kann.
  • Konstanz braucht ein Flächenmanagement, das eine effiziente Nutzung von Grundstücken für Unternehmen und Wohnungen sichert.
  • Die hohen Lebenshaltungskosten belasten insbesondere Auszubildende. Daher wollen wir ein Azubi-Wohnheim. 
  • Wir werden neue Ideen fördern, indem wir junge Unternehmen und Hochschulinstitute an einem Ort zusammenbringen (Konstanzer Innovationsareal) und Branchennetzwerke stärken.
  • Wir fordern eine gemeinsame Transferplattformfür Universität, HTWG und andere Hochschulen am Bodensee. Bestehende Einrichtungen (Transferzentren der Universität, Innovationslabor und Modellfabrik an der HTWG) werden wir beim Ausbau unterstützen. 
  • Grundversorgung bedeutete früher Wasser, Gas und Strom – heute meint dies auch das Breitbandinternet. Dieses gehört in kommunale Hand und muss weiter von den Stadtwerken ausgebaut werden.
  • Eine moderne Stadt hat keine Geheimnisse vor ihren Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb müssen öffentlich gewonnene Daten auch offen und frei zugänglich sein, zum Beispiel gebündelt in einem „Transparenzportal“.
  • Jedes Jahr gibt die Stadt viel Geld für Softwarelizenzen digitaler Großkonzerne aus, obwohl vielfach freie Software mit derselben Funktionalität aufwarten kann. Deshalb setzen wir uns für den ressourcensparenden Einsatz von OpenSource-Software im Rathaus ein.
  • Auf unsere Initiative wurde das öffentliche Konstanz-WLAN geschaffen. Es muss auf weitere Stadtgebiete und den Nahverkehr erweitert werden. 

Kommentare (3)

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    Winfried Kropp

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    Die Konstanzer SPD sollte ihre Position zu den Finanzen der Stadt auch im Programm klar formulieren: Sie steht für eine zukunftsorientierte Finanzpolitik, die die Investitionskraft der Stadt verbessert. Dazu zählt Sparsamkeit bei allen laufenden Ausgaben. Eine Grundsteuererhöhung, die alle Mieter belastet, lehnen wir ab.

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    Lore Dizinger

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    Die Konstanzer SPD sollte die Entwicklung des KINA vorantreiben – das Konstanzer Innovationszentrum auf dem Siemens-Areal. Nicht nur die Entwicklung, sonder auch darauf achten, dass dieses Konstanzer Unternehmen betrieben wird.

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    Karl Hans Straub

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    Richtig ist, dass Wohnraum wichtig ist, und er auch bezahlbar sein muss. Und das erfordert ein entsprechendes Einkommen. Wäre es dann nicht sinnvoll im Bereich der Stadt Konstanz und ihren Eigenbetrieben dafür zu sorgen, ob Teilzeitarbeit (gerade bei Frauen) in Vollzeitarbeitsplätze umgewandelt werden können, Befristungen und
    „1 Euro“ Arbeitsplätze nur noch m Ausnahmefall genehmigen werden.

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