Erfolg für SPD im Technischen Ausschuss

Die Zollernstraße wird weiter vom Autoverkehr entlastet. Auf Antrag der SPD beschloss der Technische und Umweltausschuss, sechs Kurzzeitparkplätze im mittleren Bereich zu streichen. Reger, letztlich aber erfolgloser Parksuchverkehr hatte die weitere Entwicklung der attraktiven Einkaufsstraße behindert, hatten die Sozialdemokraten gemeinsam mit den ansässigen Einzelhändlern beobachtet. Anwohner sollen als Ersatz auf dem Stefansplatz abends zusätzliche Anwohnerparkplätze erhalten, setzte die SPD gegen die Stimmen von CDU und Teilen der Freien Wähler durch.

Die Zollernstraße habe vor allem deshalb ein besonderes Flair, weil der dort ansässige Handel von inhabergeführten Geschäften und nicht von Filialen großer Ketten geprägt sei. Diese Händler engagierten sich mit viel Kreativität für eine attraktive Einkaufslage. Wenn die Stellplätze wegfallen, müsse über die Gestaltung und „Möblierung“ der Straße nachgedacht werden, sagte SPD-Stadträtin Brigitte Leipold.

Dazu müsse die Verwaltung den Aktionskreis Zollernstraße sowie Anlieger und Anwohner frühzeitig informieren und verbindlich in die einzelnen Planungschritte einbeziehen.

Die Verkehrsführung war vor allem kritisiert worden, weil gerade an Engstellen es zu zahlreichen Konflikten zwischen Fußgänger und Radfahrern einerseits und dem Parksuchverkehr andererseits gekommen war. Auch Autofahrer, die im benachbarten Parkhaus Fischmarkt keinen Stellplatz finden, versuchen – in der Regel vergeblich – in der Zollernstraße ihr Glück und müssen sich hinterher durch die enge Hohenhausgasse quälen. Trotz einer verkehrsrechtlichen Widmung als verkehrsberuhigter Bereich entstand ein anderer Eindruck, schilderte Jürgen Leipold.