Konstanz soll 2009 ein „fulminantes Wissenschaftsjahr erleben – auch ohne Titel“, sagte Jürgen Leipold, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Gemeinderat. Dazu benötige die Stadt das bewährte Management der Leiterin des Amts für Schule, Bildung und Wissenschaft Dr. Waltraud Liebl-Kopitzki und der Wissenschaftsmanagerin Ursula Schmidt-Herold.

Letztere hat nur einen befristeten Arbeitsvertrag, der am Jahresende ausläuft. Dieser soll um ein Jahr verlängert werden, forderten Leipold und der Sprecher der Freien Grünen Liste Werner Allweis bereits auf der Rückfahrt von Jena nach Konstanz und übergaben dem OB einen entsprechenden Antrag. Auch die anwesenden Vertreter der CDU und der Freien Wähler sagten ihre Unterstützung zu.

Soll sich Konstanz nochmals um den Titel „Stadt der Wissenschaft bewerben“?

Das will Leipold in aller Ruhe und mit Abstand diskutieren. Der Stifterverband hatte in Jena eine Verlängerung des Wettbewerbs angekündigt. Zuvor sollen die Erfahrungen der Siegerstädte und aller Wettbewerbsteilnehmer ausgewertet und in ein verändertes Konzept eingebracht werden.