„Zu Klein-Venedig gibt es keine Alternative“. Gebetsmühlenartig wiederholen die Freunde des Kongresshauses seit annähernd neun Jahren diesen Glaubenssatz. Kein Wunder, dass ihnen niemand abnimmt, dasss Vor- und Nachteile dieses Standorts vorurteilsfrei und ergebnisoffen untersucht werden. Der Konstanzer Architekt Andreas Rogg erläuterte auf einer Mitgliederversammlung der SPD, wie eine moderne Stadtplanung vorgehen müsste und welche Fehler Konstanz unter der Führung von OB Frank macht. Besonders kritisierte Rogg die geheime Ausschreibung: Städtebau braucht Öffentlichkeit lautet seine Überzeugung. Das gewählte Wettbewerbsverfahren habe zu viel vorgegeben. So sei die Zahl der Teilnehmer von vornherein beschränkt gewesen. Dadurch bleibe architektonische und städtebauliche Qualität auf der Strecke. Rogg illustrierte sein Referat mit einer Präsentation, die hier betrachtet werden kann.

Andreas Rogg hält seinen Vortrag außerdem auf einer Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative Nein zu Klein-Venedig am Mittwoch, den 10.3. um 20 Uhr im Hotel Graf Zeppelin.