„Weder die Konstanzer Initiative Stolpersteine noch die Konstanzer Gruppe der VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) müssen Herrn Hoffmann gegenüber ihre Unschuld beweisen,“ sagt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Gemeinderat, Hanna Binder. Der CDU-Mann bediene sich der Methoden des kalten Krieges, indem er mit Verweis auf den Verfassungsschutzbericht eine vorbildliche, überparteiliche Konstanzer Initiative angreift und ihr indirekt sogar rechtswidriges Verhalten vorwirft. Doch außer haltlosen Verdächtigungen könne Hoffmann nichts vorbringen. „Von einem demokratisch gewählten Abgeordneten hätte ich vielmehr erwartet, dass er die Aktion Stolpersteine mit aktivem Handeln unterstützt.“ Andreas Hoffmann hatte vor dem „linksextremistischen Einfluss“ der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN auf die Initiative Stolpersteine und den Konstanzer Aufruf gegen Neofaschismus gewarnt. Auf Initiative der SPD beschloss der Konstanzer Gemeinderat den Aufruf.