BrigitteLeipold_2009Die Innenhöfe rund um das Münster sollen öffentlich zugänglich werden. Stadträtin Brigitte Leipold lässt sich auch von einem „enttäuschenden“ Ortstermin mit Vertretern des Landesbetriebs „Vermögen und Bau“ und der katholischen Kirch nicht entmutigen. In einem Schreiben fordert sie Oberbürgermeister Uli Burchardt auf, das Thema zur Chef-Sache zu machen.

Der als Parkplatz missbrauchte Innenhof der Christuzs-Kirche, aber auch der Kloster- und der Kolping-Garten seien Flächen, die öffentlich zugänglich sein müssen, fordert Leipold schon seit langem. Denn dadurch würde ein Teil des historischen Konstanz „begeh- und erlebbar.“ Die derzeitige abgeschlossene Situation wurde in der Begründung für das Sanierungsgebiet „Altstadt mit Niederburg“ als städtebaulicher Misstand bewertet.

In einem Schreiben fordert Brigitte Leipold nun den Oberbürgermeister persönlich zum Handeln auf, damit die allgemein anerkannten Sanierungsziele endlich umgesetzt werden können. Uli Burchardt solle sowohl mit dem Land aus auch Vertretern der Erzdiozese Freiburg das Gespräch suchen. „Die Totalverweigerungen von Vermögen und Bau wie des Dekans passen schlichtweg nicht zu der Offenheit, mit der sich Konstanz in den Jahren des Konziljubiläums präsentieren will,“ schreibt Leipold.