Kein Platz für Nicht-Konstanzer Kinder? – Stadträtin Sonja Hotz will Übergangslösung

Kreuzlingen und der benachbarte Thurgau wird für junge Familien auch als Wohnort attraktiver. Doch auch nach einem Wegzug aus Konstanz nehmen die Schweizer Neubürger die ganzen Angebote der Stadt wahr, beteiligen sich aber nicht mehr an den Kosten. Dieses Problem besteht auch bei Kindergartenplätzen.

Im kommenden Kindergartenjahr, also ab September, verringert die Stadt daher ihre Zuschüsse für auswärtige Kinder. Einige Kindergartenträger kündigten zu diesem die Betreuungsverträge. Ab September hätten Kinder, deren Eltern in der Schweiz wohnen, einen anderen Kindergarten suchen müssen. SPD-Stadträtin Sonja Hotz unterstützt betroffene Eltern bei der Suche nach verträglichen Übergangslösungen. „Wir müssen Härten für die Kinder vermeiden“, sagt sie und bat die Verwaltung, gemeinsam mit Eltern nach Lösungen zu suchen.

Diese zeigte sich zunächst unflexibel. Bürgermeister Boldt, für Kindergärten zuständig, verwies nur auf die bestehende Satzung, die geändert werden müsse. Erst aufgrund eines gemeinsamen Antrags der Stadträte Sonja Hotz und Günter Beyer-Köhler (Grüne), sagte nun der Oberbürgermeister zu, mit den betroffenen Eltern zu sprechen.