awo_homepageAm letzten Montag, den 27.07. traf sich die SPD-Gemeinderatsfraktion zu einer gemeinsamen Sitzung mit dem AWO Ortsverband Konstanz im Treffpunkt Cherisy, dem öffentlichen Stadtteiltreff der AWO. Mit dabei waren auch Mitglieder aus dem SPD Ortsverein.

Zunächst erläuterte Jens Bodamer, der Vorsitzende der AWO Konstanz die Arbeit der AWO in der Stadt. (weiterlesen)

So stellte er die „Brillenbeihilfe“ vor, ein Zuschuss für Sehhilfen, den Inhaberinnen und Inhaber des Konstanzer Sozialpasses unbürokratisch beantragen können. Stolz ist man auch auf das zusammen mit caritas, der Konstanzer Tafel und der Stadt Konstanz erarbeitete Handbuch für den schmalen Geldbeutel, in dem man schnell nachschlagen kann, an welche Stellen man sich wenden muss, wo es Beratungsmöglichkeiten gibt und wie die rechtlichen Voraussetzungen für Sozial- und Hilfsleistungen aussehen. „Das Handbuch ist ansprechend gestaltet und bietet einen guten Überblick“ freute sich Johanna Vogt, stellvertetende Vorsitzendes des SPD Ortsvereines. Das Handbuch wird stets aktualisiert und ist auf der Homepage der AWO verfügbar:

http://www.awo-konstanz.de/handbuch/

In diesem Zusammenhang steht auch die Antragshilfe der AWO, bei der Hilfe für das Ausfüllen von Anträge an die Sozialversicherungsträger, der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter geleistet werden.

 

Für zukünftige Projekte der AWO in Konstanz stand Reinhard Zedler, Geschäftsführer der AWO Kreis Konstanz den Fragen der Fraktion zur Verfügung. So soll im Herbst 2015 der Planungswettbewerb für das geplante Pflegeheim in Allmannsdorf beginnen. Die Fraktion will sich in diesem Zusammenhang dafür einsetzen, den Dialog mit den AnwohnerInnen zu begleiten, um für eine breite Akzeptanz des geplanten Projekts zu werben.

Was die ambulante Pflege und die Idee von Pflege-WGs betrifft, so plant man ein Konzept, nach dem altersgerechtes Wohnen und die darüber hinausgehende Pflegedienste aus einer Hand kommen. „Dies ist eine Forderung, für die wir uns als SPD lange eingesetzt haben“, freut sich Dr. Jürgen Ruff. „Es ist zu begrüßen, wenn ein Konzept des Wohnens und ambulanten Pflegens von einem seriösen und vertrauenswürdigen Träger wie der AWO geplant wird“, ergänzte Herbert Weber.

Ein weiteres Thema war die Koordination der Flüchtlingshilfe. „Es ist wichtig, dass ehrenamtliche Helfer Unterstützung bei der Organisation von Aktivitäten bekommen und es ist gut, dass die AWO hierfür einen Anlaufpunkt bildet“, so war sich die Fraktion einig.