SPD Konstanz

Auf einer Mitgliederversammlung haben die Mitglieder der SPD Konstanz André Böhning zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Nachwahl war nötig geworden, weil sich Johannes Müske aus beruflichen Gründen aus der Vorstandsarbeit zurückziehen musste. André Böhning ist bereits seit 2018 als Beisitzer Mitglied des Vorstandes. Der Psychoonkologe und Seelsorger möchte vor allem in der städtischen Kulturpolitik neue Akzente setzen und hat hierzu bereits mehrere Gesprächsrunden mit städtischen Akteuren initiiert, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken.

Als Beisitzerin neu in den Vorstand gewählt wurde Kathrin Morasch. Die 23-jährige Jurastudentin war bisher Vorsitzende der Juso-AG.

Am Dienstag, den 25. Juni, diskutiert die SPD Konstanz das Ergebnis der Kommunal- und Europawahlen ab 19 Uhr in den Freiräumen (Vor der Halde, 78462 Konstanz). Ebenfalls finden Vorstandsnachwahlen statt, da Johannes Müske aus beruflichen Gründen als stellvertretender Vorsitzender zurücktritt. Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

Grüne stärkste Fraktion im Gemeinderat / Tanja Rebmann neu im Rat

Die Freie Grüne Liste ist klarer Wahlsieger der Gemeinderatswahl in Konstanz. In der grünen Hochburg gewannen sie nochmals drei Sitze hinzu und kommen nun auf 13 von 40 Mandaten im Gemeinderat. Wahlverlierer ist die CDU, die über sieben Prozent der Stimmen verlor und drei Mandate abgeben musste. Auch die SPD Konstanz gehört zu den Verlierern: Künftig werden zwei Sozialdemokraten weniger im Ratssaal vertreten sein. Dies macht die politische Arbeit deutlich schwerer.

Neu in den Gemeinderat gewählt wurde die 26jährige Studentin Tanja Rebmann. Die SPD gibt seit vielen Jahren Studierenden eine Chance, aussichtsrecht auf ihrer Liste zu kandidieren. Wiedergewählt wurden der Fraktionsvorsitzede Jürgen Ruff und die Räte Alfred Reichle und Jan Welsch. Die meisten Stimmen holte jedoch Zahide Sarikas. 9,4 % aller SPD-Stimmen konnte sie auf sich vereinigen. Das waren insgesamt 16573 Wählerstimmen.

Nach über 40 Jahren im Gemeinderat hatte Herbert Weber nicht mehr kandidiert. Auch Hannes Kumm hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Er gehörte nur eine Wahlperiode dem Rat an, prägte aber als langjähriger Leiter des Hochbauamts das Konstanzer Stadtbild.





Die letzten Wochen waren geprägt von einem intensiven Wahlkampf. Die SPD Konstanz war mit vielen Unterstützerinnen und Unterstützern in der ganzen Stadt unterwegs, um für ihre Ideen für Konstanz, den Landkreis und Europa zu werben.

Uns geht es um bezahlbare Wohnungen, um eine innovative Wirtschaftsstruktur mit guten Arbeitsplätzen, um gute Bildungseinrichtungen, um das soziale Miteinander und um eine nachhaltige Entwicklung der Stadt mit zeitgemäßer Mobilität. Dies können Sie am Sonntag mit Ihrer Stimme unterstützen. Weitere Informationen über unsere Kandidatinnen und Kandidaten und unsere Ideen für Konstanz finden Sie auf www.mehrdahinter.de.

Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen. Ohne Bürgerinnen und Bürger, die sich einmischen und ihre Stimme erheben, funktioniert sie nicht. Deshalb gehen Sie am Sonntag wählen und geben Sie Ihre Stimme bei den Kommunal- und Europawahlen ab!

Ihre SPD Konstanz

Viele Konstanzerinnen und Konstanzer dürfen am 26. Mai zum aller ersten Mal wählen gehen. Andere haben vielleicht schon einmal den Landtag oder den Bundestag gewählt, aber werden dieses Jahr zum ersten Mal an den Kommunal- und Europawahlen teilnehmen. Viele Studierende dürfen am 04. und 05. Juni zudem zum ersten Mal an Uni-Wahlen teilnehmen. Die Jusos Konstanz und die Juso-Hochschulgruppe finden – das muss gefeiert werden!

Die Jusos Konstanz und die Juso-Hochschulgruppe finden – das muss gefeiert werden! Deshalb laden sie alle Erst-Wähler*innen am 24. Mai ab 20 Uhr im P-Club zur Erst-Wähler*innen-Party ein. Die perfekte Gelegenheit, um die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für die Kommunalwahlen in entspannter Atmosphäre kennenzulernen!

Eine politische Kneipentour

Gleich drei Bürgergespräche bietet die Konstanzer SPD am Donnerstag, den 23. Mai ab 18 Uhr an: Im Old Marys Pub beantworten die Gemeinderatskandidaten Stadtrat Jan Welsch und Winfried Kropp die Frage, was die Stadt Konstanz mit ihrem Geld macht. Petra Rietzler, Lina Seitzl und Johanna Vogt diskutieren in der Seekuh über die Schulen und fragen „Bildung, was sonst?“. Im Hintertürle hinterfragen Jürgen Ruff, Ralf Seuffert und Claudia Büchelmaier Strategien gegen Verkehrschaos. Interessierte Bürger können so in einer politischen Kneipentour gleich drei wichtige Themen der Stadt an einem Abend diskutieren.

Von Jan Welsch, Stadtrat (Listenplatz 3)

Konstanz muss ein Arbeitsort für viele Berufe sein. Dies erreichen wir durch gute Rahmenbedingungen wie ein ausreichendes Angebot an Kinderbetreuung, bezahlbaren Wohnraum und Qualifizierungsangebote. 

Die geringe Zahl verfügbarer Flächen und die hohen Lebenshaltungskosten erschweren die Neuansiedlung oder Vergrößerung von Unternehmen.  Deshalb bedarf es eines Flächenmanagements, das die effiziente Nutzung von Grundstücken sichert.

Zur Steigerung der Attraktivität des Ausbildungsstandortes fordern wir die Gründung eines Azubi-Wohnheimes.  

Neue Ideen fördern wir, indem wir junge Unternehmen und Hochschulinstitute an einem Ort zusammenbringen und Branchennetzwerke stärken. Das Handwerk unterstützen wir durch die Einrichtung eines Handwerkerhofs, dessen Infrastruktur von mehreren Betrieben gemeinschaftlich genutzt werden kann.

Von Jürgen Ruff, Stadtrat (Listenplatz 1)

Konstanz hat eine lebenswerte Innenstadt, die über einen gesunden Mix aus Wohnen, Arbeiten, Handel, Gastronomie und Kultur verfügt. Dies ist Ergebnis einer Stadtpolitik, die viele unserer Ideen aufgegriffen hat. Die Innenstadt ist in weiten Teilen bereits autofrei und verkehrsberuhigt, doch sorgt vor allem der hohe Einkaufsverkehr für starke Belastungen.  Diese gilt es zu mindern, ohne die Bewohner, Kunden und Gäste auszusperren.

Was also können wir  gegen die hohen Verkehrsbelastungen tun? Wir  müssen die Alternativen stärken: Auch bei Fahrädern gibt es Parkplatznot, der öffentliche Verkehr braucht am Wochenende Verstärkung und mehr Kapazität, für Car-Sharing wollen wir mehr Stellplätze. Wachsendem Lieferverkehr müssen wir mit einem Logistik-Konzept begegnen und der Handel braucht Unterstützung beim Aufbau eines bequemen Lieferservice, damit Kunden tatsächlich unbeschwert die Stadt genießen können. Es geht also nicht um Autoverbote, sondern um ein besseres Miteinander aller Verkehrsteilnehmer, damit die Lebensqualität in der Stadt steigt.

Das Fahrrad ist in der Stadt das schnellste und umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Deswegen macht es Sinn, den Radverkehr weiter zu fördern, indem wir leistungsfähige Radverkehrsachsen ausbauen. Auch Radler müssen sich an Verkehrsregeln halten.

Von Tanja Rebmann, Gemeinderatskandidatin (Listenplatz 6)

Gutes Zusammenleben kann nur durch Beteiligung aller gelingen. Wenn junge Menschen in dieser Stadt eine Stimme bekommen, können gemeinsam Lösungen geschaffen und Brücken zwischen den Generationen gebaut werden. Wir setzen uns für mehr Freiräume in dünn besiedelten Gebieten ein, bei deren Planung Jugendliche beteiligt werden. So schlagen wir eine Strandbar auf Klein Venedig vor. Verbote und Einschränkungen fördern ein harmonisches Zusammenleben nicht. Deshalb setze ich auf Kommunikation

Unserer Stadt ist es gelungen, vielen der Menschen, die zu uns geflohen sind, Schutz und Hilfe zu bieten. Eine Kraftanstrengung. Es bleibt viel zu tun: Immer noch wohnen viele Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften, weil sie auf dem Wohnungsmarkt keine Chance haben. Viele Geflüchtete sorgen mittlerweile für sich selbst, doch die Integration in den Arbeitsmarkt gestaltet sich für andere noch als schwierig. Der Schlüssel dafür ist die Sprache: Kinder müssen von Anfang an gefördert werden. Wer gut integriert ist und einer geregelten Arbeit nachgeht, sollte auch die Chance haben, dauerhaft zu bleiben. Wir sollten mehr miteinander statt übereinander reden: Kontakt fördert Verständnis, wir unterstützen daher entsprechende Initiativen. Geflüchtete brauchen im Präventionsrat der Stadt eine Stimme.

Von Alfred Reichle, Stadtrat (Listenplatz 5)

Nur gemeinsam erreichen wir das Ziel, Klimawandel und Erderwärmung aufzuhalten. Daher sind Aufforderungen an andere, sie mögen gefälligst weniger Autofahren oder als erste verzichten, nicht hilfreich. Nicht nur Verzicht, sondern Wandel bringt uns ans Ziel. Dazu setzen wir auf eine Verkehrspolitik, die umweltfreundliche Mobilität durch Fahrrad, Bus und Bahn voranbringt.

Die klimaneutrale Versorgung mit  regenerativen Energien beim Heizen und bei der Stromerzeugung sowie deren sparsamer Verbrauch verbessern die CO2 Bilanz ebenfalls nachhaltig. Mieterstrommodelle mit Photovoltaikanlagen in Kooperation mit den Stadtwerken gehören für uns dazu, um die Energiewende sozial zu gestalten.

Erschließung neuer Wohngebiete und Verzicht auf  Flächenversiegelung scheinen miteinander unvereinbar. Häufig nur auf den ersten Blick. Am Bahnhof Petershausen wurde aus einer Industriebrache ein  Wohngebiet. Die Innenentwicklung für Wohnen stößt jetzt an Grenzen. Allerdings braucht eine wachsende Stadt mehr Wohnraum, sonst werden Bürger zunehmend aus Konstanz verdrängt. Verzicht auf Wohnungsbau nur in unserer Stadt ist kein Klimaschutz, wenn dafür Wohnungen im weiter entfernten ländlichen Raum gebaut werden, die mehr Fläche verbrauchen und zusätzlichen Pendlerverkehr verursachen.

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